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Private Banking
weiter gedacht.

Know-how und harte Arbeit.

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender Bank Austria, spricht über die großen Herausforderungen durch die aktuelle Kapitalmarktsituation und die Wahl zwischen Vermögensmanagement und UNIVERS, dem neuen Servicemodell des Bank Austria Private Banking.

© Wilke
„Das neue Servicemodell UNIVERS stellt unsere Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden auf ganz neue Beine.“
Robert Zadrazil,
Vorstandsvorsitzender Bank Austria

Angesichts der gegenwärtigen Marktverfassung ist es für Investorinnen und Investoren sehr schwierig, Anlagemöglichkeiten mit attraktiver Rendite zu finden. Was kann in dieser Situation das Bank Austria Private Banking den Kundinnen und Kunden anbieten? Robert Zadrazil: Bei oft unter der Inflationsrate liegenden Zinssätzen steht natürlich auch das Private Banking vor der großen Herausforderung der Werterhaltung der Kundenvermögen. Die Werterhaltung und die Beherrschung der Risiken durch breite Diversifikation stehen im Zentrum der Wünsche unserer Kundinnen und Kunden und damit auch der Anlagestrategie des Bank Austria Private Banking. Mit dieser Strategie haben wir unsere Kundinnen und Kunden erfolgreich durch die Wirtschaftskrise begleitet, und wir können sie auch im aktuellen Marktumfeld optimal beraten: Unser VermögensManagement 5Invest konnte in den letzten Monaten eine ausgesprochen gute Performance erzielen.

Wie ist so eine Entwicklung möglich?Robert Zadrazil: Durch Know-how und harte Arbeit. Im Rahmen des Vermögensmanagements werden kontinuierlich alle Marktveränderungen analysiert und von Expertengruppen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Anlageprodukte beurteilt. Die Veranlagung selbst geschieht dann in erstklassigen Fonds der elf besten weltweit tätigen Fondsgesellschaften – unseren ausgewählten Fondspartnern. Die Auswahl dieser Partner und die laufende Zusammensetzung der Portfolios werden von unabhängigen externen Expertinnen und Experten zertifiziert. Diese geballte Expertise ist kaum zu übertreffen.

Werden vom Private Banking auch jene Kundinnen und Kunden unterstützt, die ihre Anlageentscheidungen nicht delegieren, sondern selbst treffen wollen?Robert Zadrazil: Selbstverständlich. Dank des neuen Servicemodells UNIVERS ist diese Unterstützung auf eine völlig neue Basis gestellt: Kundinnen und Kunden erhalten im Rahmen von UNIVERS umfangreiche Beratungsleistungen, die sich nicht nur auf einzelne Produkte, sondern vor allem auch auf eine ganzheitliche Analyse der Portfoliostruktur beziehen. Damit sollen die Kundinnen und Kunden in ihrem Bestreben nach Ertragswachstum und ausgewogenem Risiko beraten werden. Eine weitere Besonderheit des neuen Servicemodells UNIVERS besteht darin, dass die Kosten in Form eines pauschalen Spesensatzes anfallen, der auch die Transaktionskosten beinhaltet.

Warum wird mit UNIVERS ein pauschales Spesenmodell eingeführt?Robert Zadrazil: Die volatile Situation auf den Kapitalmärkten macht es notwendig, die einzelnen Wertpapierpositionen in den Anlageportfolios relativ häufig anzupassen. Als Bank Austria Private Banking wollen wir unseren Kundinnen und Kunden ermöglichen, diese Anpassungen und Umschichtungen basierend auf unserer Marktmeinung weitgehend befreit von Kostenüberlegungen durchzuführen, fokussiert auf Rendite, Sicherheit und Portfoliostruktur. Dabei stehen ihnen die Betreuerinnen und Betreuer mit fundierter Beratung und der Möglichkeit des intensiven fachlichen Austausches zur Seite. Diese neue Form der Partnerschaft ist durch Transparenz und Flexibilität geprägt. Mit diesem Schritt zum pauschalen Spesenmodell stellen wir die Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden auf ganz neue Beine.

Kann man bei Spezialfragen rund um Vermögensveranlagung direkt mit den Spezialistinnen und Spezialisten des Private Banking sprechen?Robert Zadrazil: Ja, das ich möglich, und es ist fixer Bestandteil unseres Angebots, und zwar unabhängig davon, ob man das Vermögensmanagement oder individuelle Investments im Rahmen von UNIVERS bevorzugt. Die jeweiligen Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer laden unsere Expertinnen und Experten gerne zu Beratungsgesprächen mit ein, ob es nun um Details zum Vermögensmanagement geht, um individuelle Umschichtungspläne oder andere Themen wie Nachfolgeplanung oder Finanzierungen. Vor allem bei komplexen Fragestellungen und großen Anlagevolumina haben sich Beratungstermine zu dritt bewährt.

Abgesehen von Vermögensmanagement und UNIVERS: Was sind weitere Eckpunkte des Leistungsspektrums des Bank Austria Private Banking?Robert Zadrazil: Das weitere Leistungsspektrum umfasst sämtliche Bankdienstleistungen – vom Konto über die Kreditkarte bis hin zu Finanzierungen. Mit dem Financial Planning wird eine umfassende und tief greifende Beratung auf höchstem Niveau geboten. Unser Wealth Advisory Service berät in allen Fragen der Vermögensstrukturierung – auch unter Beachtung zivil- und steuerrechtlicher Aspekte. Dazu zählt auch die Beratung zur optimalen Vermögensweitergabe, zur Unternehmensnachfolge und zur Errichtung von Privatstiftungen. Bei all diesen Themen werden die Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer die jeweiligen Spezialistenteams der Bank, bei Bedarf auch externe Expertinnen und Experten, miteinbeziehen, damit gemeinsam fundierte und individuelle Lösungen gefunden werden.

Facts: Bank Austria Private Banking.

Das Bank Austria Private Banking ist führend in der Betreuung vermögender Privatkundinnen und Privatkunden. Das verwaltete Veranlagungsvolumen im Bank Austria Private Banking beträgt knapp dreizehn Milliarden Euro. Als Universalbank reicht das Leistungsangebot über die Anlageberatung hinaus bis zu Produkten und Leistungen aus den Bereichen Finanzierung, Versicherung und Zahlungsverkehr. Ein solides Netzwerk international eng miteinander kooperierender Expertinnen und Experten bietet Stabilität, Kompetenz, umfassendes Know-how und beste Beratungsqualität.

An 13 Standorten in ganz Österreich betreuen rund 120 Kundenberaterinnen und Kundenberater Privatkunden und Stiftungen mit einem Anlagepotenzial von mindestens 500.000 Euro. Die Anlagestrategie setzt auf den Vorrang des Vermögenserhalts vor kurzfristiger Performance und auf die Beherrschung der Risiken durch breite Diversifikation.

Darüber hinaus bietet das Kompetenzzentrum für Privatstiftungen hochqualitatives Service und professionelle Betreuung von Stiftungen.

Selbst entscheiden oder delegieren?

Als Anlegerin bzw. Anleger hat man die Wahl, ob man sich selbst um die eigene Veranlagungsstrategie kümmert, die Unterstützung einer persönlichen Beraterin oder eines persönlichen Beraters annimmt oder seine Anlageentscheidungen ganz an ein professionelles Vermögensmanagement delegiert. Neben der eigenen Kompetenzwahrnehmung bezüglich des Finanzmarktes ist bei dieser Wahl die Delegationsbereitschaft der Anlegerin bzw. des Anlegers von großer Bedeutung.

Will und kann ich mich ständig um meine Veranlagungen kümmern? – In der Regel ist die Frage nach dem Wollen leicht zu beantworten. Die Frage nach dem Können betrifft aber nicht nur die erforderlichen Fachkenntnisse, sondern insbesondere auch die Frage nach der kontinuierlichen Bereitschaft und vorhandenen Zeitressourcen. Es macht einen großen Unterschied, sich gelegentlich kompetent und interessiert über Anlagemöglichkeiten auszutauschen oder regelmäßig und mit hoher Frequenz die aktuelle Entwicklung im Auge zu behalten und damit einhergehende Entscheidungen zu treffen.

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„Transparenz in der Zusammenarbeit und in der Beziehung zur Bank ist ein wesentlicher Baustein für eine vertrauensvolle Partnerschaft.“
Marion Morales Albiñana-Rosner,
Private Banking Segmentmanagement & Business Strategy

Die Bereitschaft und Fähigkeit zur Delegation der Investmententscheidung ist eine wichtige Komponente des Anlegertyps. Zentraler Aspekt für die Ausrichtung der persönlichen Anlage ist die Anlagestrategie im Hinblick auf Rendite- und Risikoaspekte. Die Delegationsbereitschaft als Verhaltenskonzept beschreibt, in welchem Maß ein Individuum bereit ist, Zuständigkeiten und damit Handlungskompetenzen an eine andere Instanz oder Person zu übertragen. In der Anlageberatung lässt sich anhand der Delegationsbereitschaft feststellen, welche Form der Wertpapierdienstleistung am besten zu jemandem passt. Eine niedrige Delegationsbereitschaft ist Ausdruck von großer Eigenverantwortlichkeit bei der Anlageentscheidung, während eine Kundin bzw. ein Kunde mit hoher Delegationsbereitschaft sich in einer Vermögensverwaltung gut aufgehoben fühlt.

Für jeden Anlegertyp ein Lösungsmodell.
„Wir nehmen das Vertrauen, das unsere Kundinnen und Kunden in uns setzen, ausgesprochen ernst. Heute sind Anlegerinnen und Anlegern unabhängige Beratung sowie ganzheitliche Produktlösungen und Servicemodelle wichtig. Transparenz in der Zusammenarbeit ist auch in der Beziehung zur eigenen Bank ein wesentlicher Baustein für eine vertrauensvolle Partnerschaft“, beschreibt Marion Morales Albiñana-Rosner, Leiterin Private Banking Segmentmanagement & Business Strategy, die Bedürfnisse und Ansichten ihrer Kundinnen und Kunden. Diese Kundenbedürfnisse sind ein wesentlicher Grund dafür, dass man sich im Bank Austria Private Banking dazu entschlossen hat, für Anlegerinnen und Anleger zwei Lösungsmodelle anzubieten, die sich auch stark an der individuellen Delegationsbereitschaft orientieren: UNIVERS, ein neues Modell der Zusammenarbeit, und das bewährte, ausgesprochen erfolgreiche Vermögensmanagement.

 

Das eigene Anlageverhalten wissenschaftlich hinterfragen.

© tetralog systems AG
Jens Maier,
Senior Business Consultant bei der  Tetralog System AG

Der Risikoprofil-Test des Bank Austria Private Banking erfasst neben dem Risikotyp auch die subjektive Delegationsbereitschaft einer Anlegerin bzw. eines Anlegers. „Die gleichzeitige Berücksichtigung beider Dimensionen – der Risiko- und der Delegationsbereitschaft – ermöglicht eine adäquate Auswahl der generellen Anlagestrategie“, betont Jens Maier, Senior Business Consultant bei der tetralog systems AG, der den Risikoprofil-Test für das Bank Austria Private Banking entwickelt hat. Der Test soll dazu beitragen, dass Anlageentscheidungen dem jeweiligen individuellen Risikotyp entsprechen und gleichzeitig die Kundenbetreuung auch hinsichtlich der Intensität maßgeschneidert erfolgt.

Für die genaue Bestimmung der Delegationsbereitschaft wird die subjektive Einschätzung mit dem Kontrollwert des Risikoprofils der Anlegerin bzw. des Anlegers kombiniert. Der Kontrollwert beschreibt eine wichtige Dimension des Risikotyps: Aktive, hohe Kontrolle repräsentiert zum Beispiel die Fähigkeit und den Willen zur Optimierung, die Entschlusskraft bei der Umsetzung sowie die damit einhergehende Gelassenheit. Geringe Kontrolle birgt im Gegensatz dazu die Gefahr von Fehlern im Umgang mit Risiken und Geld durch Fehleinschätzungen, Leichtsinn oder impulsive Verhaltensweisen.

Durch die Kombination wird sichergestellt, dass zum Beispiel einer Anlegerin bzw. einem Anleger, die/der angibt sich am liebsten selbst um ihre/seine finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, aber gleichzeitig einen sehr niedrigen Kontrollwert hat, eine mittlere Delegationsbereitschaft zugeordnet wird. Der geringe Kontrollwert deutet auf eine Anlegerin bzw. einen Anleger hin, die/der zu Leichtsinn und impulsivem Verhalten im Umgang mit Geld und Risiken neigt. Die daraus resultierenden Fehlerquellen ließen sich durch eine Vermögensverwaltung, in der sich ein professionelles Team um die Veranlagung kümmert, vermeiden. Andererseits spricht nichts dagegen, dass aktive Anlegerinnen und Anleger mit entsprechend niedriger Delegationsbereitschaft und gleichzeitig hohem Kontrollwert eigenverantwortlich über ihre Anlagen entscheiden, da sie aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur ihre Investitionen kontinuierlich überprüfen und wenn nötig nachjustieren. „Anlegerinnen und Anleger sollen sich selbst gut kennen und richtig einschätzen, um die für sie bestmögliche Art der Umsetzung ihrer Anlagestrategie zu wählen“, meint Jens Maier mit Blick auf den Informationsgehalt des Risikoprofil- Tests: „Der Bank wiederum ermöglicht der Test, ihren Kundinnen und Kunden ein individuell abgestimmtes Betreuungsangebot vorzulegen.“

So viel Risiko, wie Sie nehmen können.
Die persönliche Situation der Investorin bzw. des Investors, die vor allem hinsichtlich des Zeithorizonts entscheidende Anlagestrategie, das persönliche Risikoprofil als Resultat des Risikoprofil-Tests: All diese Faktoren können im Rahmen der Anlageberatung adäquat berücksichtigt werden. Je nachdem, ob individuelle Anlagestrategien oder zusätzliche Absicherungs- und Vorsorgeaspekte berücksichtigt werden sollen, wird die passende Anlagelösung gewählt. Die fünf Modellportfolios, die der Anlageberatung im Bank Austria Private Banking zugrunde liegen, entsprechen den fünf Risikoklassen, die im Bank Austria Private Banking unterschieden werden: Je nach Risikobereitschaft der Anlegerin bzw. des Anlegers variiert die Beimischung riskanterer Anlageklassen wie etwa Aktien oder alternativer Veranlagungen. Die Kundin bzw. der Kunde muss bei der Auswahl der Portfoliovariante – von konservativ bis progressiv – sehr genau überlegen, welche Erwartungshaltung sie oder er in Bezug auf die Performance, aber vor allem auch hinsichtlich des Risikos hat. Sie bzw. er muss sich die Frage stellen: Welches Risiko, das heißt welche temporären Verluste, kann ich aushalten? Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang der Anlagehorizont: Je länger dieser ist, umso wahrscheinlicher können zwischenzeitliche Verluste wieder wettgemacht werden.

Die neue Dimension des Private Banking.

Wer sein Vermögen vermehren will, muss angesichts der volatilen Marktsituation sein Portfolio laufend optimieren. Um die entsprechenden Anlageentscheidungen selbst zu treffen, braucht es fundierte, ganzheitliche Beratung, den Zugriff auf hochwertige und individuelle Anlageprodukte sowie Flexibilität in der Umsetzung. All dies bietet UNIVERS, das neue Zusammenarbeitsmodell des Bank Austria Private Banking.

UNIVERS ist ein einzigartiges Lösungsmodell für transparente und qualitativ hochwertige Anlageberatung. Anlegerinnen und Anleger treffen ihre Investmententscheidungen selbst – auf Grundlage der eigenen Präferenzen und Einschätzungen. Sie können aber jederzeit auf die Beratung durch ihre Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer sowie auf das geballte Know-how der Expertenteams der Bank zurückgreifen.

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„UNIVERS ermöglicht eine neue Form der Zusammenarbeit und eine neue Form der Transparenz. Dieses neue Servicemodell ebnet somit den Weg zur optimalen Vermögensanlage, dem primären Ziel unserer Kundinnen und Kunden.“
Ruth Iwonski-Bozó,
Leitung Private Banking Sales Network

UNIVERS schafft eine neue Dimension des Private Banking, die die herkömmliche Kundenberatung auf eine neue Basis der Partnerschaft hebt. Für Anlegerinnen und Anleger, die ihre konkreten Anlageentscheidungen gerne an die Expertinnen und Experten des Bank Austria Private Banking delegieren, bleibt weiterhin das Vermögensmanagement die bevorzugte Variante. Wer aber Anlageentscheidungen gerne selbst trifft – unterstützt durch ein umfassendes Beratungsangebot –, ist mit UNIVERS bestens bedient. In vielen Fällen ist auch eine individuell maßgeschneiderte Kombination beider Anlagevarianten möglich.

Die Beratung im Rahmen von UNIVERS bezieht sich nicht nur auf Einzelfragen, sondern bietet vor allem das gesamte Spektrum der erweiterten Beratungsmodule zur Portfolioanalyse, Portfoliogestaltung und Gesamtvermögensplanung: Das umfassende Beratungs- und Servicepaket umfasst regelmäßig ein Portfolio- Reporting und eine ganzheitliche Analyse der Anlagestruktur. Ziel ist eine Optimierung des Portfolios, abgestimmt auf die individuellen Anlageziele.

„UNIVERS ermöglicht eine neue Form der Zusammenarbeit und eine neue Form der Transparenz. Dieses neue Servicemodell ebnet somit den Weg zur optimalen Vermögensanlage, dem primären Ziel unserer Kundinnen und Kunden“, beschreibt Ruth Iwonski-Bozó, Leitung Private Banking Sales Network, das neue Beratungsmodell.

Transparenz.
Die Kosten für UNIVERS fallen in Form eines pauschalen Spesensatzes bezogen auf das Depotvolumen an. Eine besondere Innovation: Vertriebsfolgeprovisionen, die die Bank für erworbene Investmentfonds gegebenenfalls von den Fondsgesellschaften erhält, werden den Kundenkonten gutgeschrieben. Details zu den Spesen und Vertriebsfolgeprovisionen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Folder auf unserer Homepage.   univers.bankaustria.at (PDF)

Auf Vertrauen gebaut.
Die rasch wechselnden Marktbedingungen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer veranlasst waren, relativ häufig eine Umschichtung innerhalb der Kundenportfolios zu empfehlen. Im Rahmen von UNIVERS können Anlegerinnen und Anleger weitgehend befreit von komplexen Kostenüberlegungen entscheiden, welche Investition sie tätigen wollen und welche Portfoliogestaltung ihnen im jeweiligen Moment optimal erscheint. Und sie können ihre Meinung, und damit ihr Portfolio, beliebig ändern. Damit ist insbesondere auch eine rasche und präzise Reaktion auf ein verändertes Marktumfeld ohne zusätzliche Kostenbelastung möglich. Grundlage für diese Investitionsentscheidung sind eine intensive Partnerschaft mit der Kundenbetreuerin bzw. dem Kundenbetreuer und fundierte Beratungsleistung.

Durch die pauschale Spesenvereinbarung ebenfalls abgedeckt sind die umfassenden Beratungs- und Serviceleistungen im Rahmen von UNIVERS. Über diese Beratungs- und Serviceleistungen hinaus rundet im Übrigen ein attraktives Basispaket das Leistungsspektrum von UNIVERS ab: Kontoführung, eine BankCard und eine Visa Infinite Kreditkarte sind inkludiert.

Bitte lesen Sie die allgemeinen Hinweise unter "Allgemeine Hinweise & Impressum".

Vermögensmanagement durch Profis.

Vor dem Hintergrund des aktuell anhaltend instabilen und volatilen Marktumfeldes entscheiden sich immer mehr Kundinnen und Kunden dafür, auf professionelles Management ihres Vermögens zu bauen.

Jahrzehntelang galt als sicherer Anlagetipp, dass ein über mehr als zehn Jahre gehaltenes Aktienportfolio der jeweiligen Investorin bzw. dem jeweiligen Investor eine schöne Rendite beschert. Legendär ist der Ratschlag des Börsengurus Andre Kostolany: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“ Die letzten Jahre haben bewiesen: Diese Anlageregel gilt nicht mehr, und auch andere simple Anlagestrategien und angeblich goldene Investmentregeln führen nicht zum gewünschten Anlageerfolg. Das Marktumfeld ist komplexer geworden und erfordert für eine professionelle und erfolgreiche Anlage viel Know-how.

© Markus Wache
„Das Ziel der Expertinnen und Experten für Vermögensveranlagung besteht darin, unter Einsatz verschiedenster Anlageformen und Nutzung der weltweiten Finanzmärkte eine möglichst hohe Rendite – bei gleichzeitig ausgewogenem Chancen-Risiko-Verhältnis – zu erzielen.“
Oliver Prinz,
Leitung Asset Management

Zudem zerren starke Marktschwankungen an den Nerven der Privatanlegerinnen und Privatanleger und lassen diese vor vielen ertragreicheren Anlageformen zurückschrecken. Gleichzeitig stellt ein Umfeld mit langfristig niedrigen Zinsen die Anlegerinnen und Anleger vor große Probleme, da zahlreiche beliebte Anlageformen – vom Sparbuch bis zur Staatsanleihe bester Bonität – nach Berücksichtigung von Inflation und Steuerleistung keine positive Rendite abwerfen. Um das eigene Vermögen real (d. h. unter Berücksichtigung der Inflationsrate) erhalten zu können, müssen innovative und strukturierte Veranlagungskonzepte zum Einsatz kommen.

„Erfolgreiches Investieren unter den gegebenen Verhältnissen erfordert viel Expertise, sehr viel Zeit und noch mehr Disziplin“, fasst Oliver Prinz, Head of Asset Management des Bank Austria Private Banking, die aktuelle Herausforderung zusammen. Ein Vermögensmanagement durch ein Expertenteam kann hier eine gute Lösung sein. Es genügt nicht, Geld einmal gut anzulegen. Die laufende professionelle Beobachtung der Marktentwicklung und das begleitende Risikomanagement stellen sicher, dass das Vermögen bestmöglich betreut bleibt und dass für Erhalt bzw. Wachstum des Vermögens gesorgt wird. Oliver Prinz: „Das Ziel der Expertinnen und Experten für Vermögensveranlagung des Bank Austria Private Banking besteht darin, unter Einsatz verschiedenster Anlageformen und Nutzung der weltweiten Finanzmärkte eine möglichst hohe Rendite – bei gleichzeitig ausgewogenem Chancen-Risiko-Verhältnis – zu erzielen.“

Strategie mit System.
Grundlage des Erfolgs im Vermögensmanagement sind eine genaue und professionelle Beobachtung der Kapitalmärkte sowie die Auswahl der geeigneten Anlageinstrumente. Basierend auf umfassenden Marktanalysen werden die Anlagestrategien entwickelt und mögliche Auswirkungen von Marktveränderungen auf die Anlagestrategie identifiziert; wenn nötig, werden dann Änderungen der Anlagestrategie beschlossen. Darauf aufbauend erfolgt die konkrete Auswahl der Wertpapiere in den fünf Modellportfolios des Bank Austria Private Banking und somit auch im Vermögensmanagement.

Wichtiger Bestandteil eines disziplinierten Investmentprozesses ist ein qualitätsgesichertes Investmentuniversum, das nur Produkte bzw. Investments beinhaltet, die hohen Qualitätsansprüchen genügen. Das Bank Austria Private Banking baut auf die Zusammenarbeit mit elf ausgewählten Anbietern von Investmentprodukten. Diese Fondspartner wurden in einem umfangreichen und sehr komplexen Auswahlprozess ermittelt, der extern zertifiziert wurde.

Vierteljährlich zertifiziert werden auch die Portfolios der fünf Investmentansätze: Das unabhängigen Institut für Vermögensaufbau prüft auf Basis modernster mathematischer Verfahren, ob sich die Risiken der Portfolios innerhalb der vorgesehenen Risikoklasse bewegen. Festgestellt wird regelmäßig ein ausgezeichnetes Risiko-Rendite-Verhältnis, das eine Folge des umfassenden Risikomanagements ist.

Zu den Vorteilen des individuellen Vermögensmanagements zählt nicht zuletzt auch die laufende Information der Anlegerin beziehungsweise des Anlegers über den aktuellen Vermögensstand; diese Information enthält auch alle relevanten Details, wie beispielsweise eine genaue Aufgliederung der einzelnen Anlageformen. Damit haben Anl egerinnen und Anleger immer einen vollständigen Überblick über ihr Vermögen – auch wenn sie die Mühen des Vermögensmanagements abgegeben haben.

VermögensManagement 5Invest. Dieses Vermögensverwaltungsmodell basiert auf fünf Investmentansätzen unterschiedlichen Risikograds, abgestimmt auf die persönliche Risikobereitschaft der Anlegerin bzw. des Anlegers. Das Anlagevolumen muss mindestens 100.000 Euro betragen.

Portfolio LIFE 5Invest.1) Diese fondsgebundene Lebensversicherung ist ein Produkt der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft und verbindet die professionelle Vermögensverwaltung VermögensManagement 5Invest des Bank Austria Private Banking mit den Vorsorge- und Absicherungsaspekten einer Lebensversicherung. Das Mindestanlagevolumen beträgt 10.000 Euro.

VermögensManagement EXKLUSIV. Für Veranlagungen gemäß speziellen Anlagerichtlinien, beispielsweise für eine Privatstiftung, steht das VermögensManagement EXKLUSIV zur Verfügung. Erfahrene Vermögensmanagerinnen und Vermögensmanager übernehmen die Kapitalveranlagung ab einem Volumen von einer Million Euro.

 

1) Die UniCredit Bank Austria AG ist in der Versicherungsvermittlung im Nebengewerbe in folgenden Bereichen vertraglich gebundener Versicherungsagent der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, ERGO Center, Businesspark Marximum / Objekt 3, Modecenterstraße 17, 1110 Wien:
Lebens- und Unfallversicherung
Sach- und Haftpflichtversicherung für die Produkte
Haushalts- und Eigenheimversicherung
Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung für Kraftfahrzeuge
Die UniCredit Bank Austria AG ist zum Empfang von Prämien und von für die Kundin bzw. den Kunden bestimmten Beträgen berechtigt. GISA-Zahl: 27506127.

Bitte lesen Sie die allgemeinen Hinweise unter "Allgemeine Hinweise & Impressum".

Vermögensanlage: Erfolgsfaktor Risikostreuung.

„Lege nicht alle Eier in denselben Korb.“ Dieser Rat ist eine der wenigen Investmentweisheiten, die den Belastungstest durch die schwierigen Marktbedingungen der letzten Jahre bestanden haben. Genau genommen ist dieses Prinzip heute sogar wichtiger denn je, denn je schwieriger die Marktverfassung ist, desto wichtiger ist die Risikostreuung bzw. Diversifikation.

Höhere Renditen, ja selbst Renditen, die nur die Inflationsrate ausgleichen sollen, sind ohne Risiken nicht zu haben. In Zeiten negativer Realzinsen bei risikofreien Anlagen ist Risiko ein Thema, das auch konservative Anlegerinnen und Anleger betrifft.

© Institut für Vermögensaufbau
„Bei einer breiten Diversifikation reicht das Weiterbestehen unserer Wirtschaftsordnung, um einen Anlageerfolg zu erzielen.“
Andreas Beck,
Vorstand des in München beheimateten   Instituts für Vermögensaufbau

Bei Anlageprodukten wird unter Risiko die Höhe der historischen Kursschwankungen verstanden. Produkte, deren Wert sich in der Vergangenheit stark verändert hat, gelten demnach als riskant, solche mit eher ruhigen Kursverläufen als sicher. Genau genommen darf von Risiko erst gesprochen werden, wenn erstens alle möglichen Ereignisse der Zukunft bekannt sind und zweitens jedem dieser möglichen Ereignisse eine Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden kann – Risiko ist somit eine berechenbare Unsicherheit. Im Kontext von Investmententscheidungen ist es vermessen, anhand der Analyse historischer Kursschwankungen von einer berechenbaren Zukunft auszugehen. Denn die Zukunft kann sich auch ganz anders als die Vergangenheit entwickeln, wie nicht zuletzt die vergangenen Jahre bewiesen haben.

Die Zukunft ist immer überraschend.
Weder positive Entwicklungen noch Probleme lassen sich langfristig prognostizieren. Dauernd passiert Unerwartetes, wie etwa die Internetrevolution, der Fall des Eisernen Vorhangs, eine politische Krise, ein technischer Unglücksfall, ein Terroranschlag und vieles mehr. „Bei Investments beträgt der Veranlagungshorizont fünf Jahre, zehn Jahre oder im Fall einer Altersvorsorge sogar noch mehr“, unterstreicht Andreas Beck, Vorstand des in München beheimateten Instituts für Vermögensaufbau: „Wir bewegen uns damit in Zeitdimensionen, in denen sich die Entwicklung der Märkte einer einfachen Berechnung auf Basis historischer Kursdaten offensichtlich entzieht.“

Aus Sicht der Investitionsentscheidung bekommt Risiko daher eine andere Bedeutung, die mit dem Begriff der Stressresistenz beschrieben werden kann. Historische Kursschwankungen werden dann weniger wichtig als die Frage, wie radikal ein Ereignis sein muss, um das Anlageziel zu gefährden. Dazu ein einfaches Beispiel: Bei einer einzelnen Aktie reicht schon ein singuläres Ereignis wie eine Bilanzfälschung oder eine fehlerhafte Unternehmensstrategie, um den Aktienkurs dramatisch zu gefährden. Betrachtet man stattdessen einen Branchen- oder Länderfonds, so sind immer noch Ereignisse möglich, die den langfristigen Wert dieses Fonds deutlich senken. Im Gegensatz dazu setzt man bei einem weltweiten Aktienfonds langfristig nur darauf, dass die Privatwirtschaft weiter der Treiber der Weltwirtschaft ist. Andreas Beck: „Egal ob China, die USA oder Österreich, egal ob Gesundheit, Telekom, Banken oder eine ganz neue Branche: Bei einer breiten Diversifikation reicht das Weiterbestehen unserer Wirtschaftsordnung, um einen Anlageerfolg zu erzielen.“ Mit einer Mischung aus weltweiten Aktien und Anleihen kann man sich noch weiter in Richtung Stressresistenz bewegen.

 

Insgesamt kommt man auf Basis von Stresstests zu oben stehenden langfristigen Risikobewertungen. Die Abbildung zeigt, überspitzt formuliert: Wenn man wirklich breit gestreut investiert, dann bleibt als echtes langfristiges Stressereignis fast nur noch der Zusammenbruch unserer Wirtschaftsordnung.

Für langfristige Anlegerinnen und Anleger ist es essenziell, die Unsicherheit nicht zu ignorieren. Konkret bedeutet dies, das enge Korsett der Risikoklassen bei Anlageentscheidungen zu verlassen und eine zukunftsorientierte Risikobewertung vorzunehmen. Je länger der Anlagehorizont ist, umso deutlicher wird die Bedeutung der Diversifikation.

Ausgewählte Fondspartner.

Die exklusive Zusammenarbeit mit elf ausgewählten weltweit tätigen Fondsgesellschaften – den sogenannten „Preferred Partners“ – ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für nachhaltige Vermögensveranlagung im Bank Austria Private Banking.

© Markus Wache
„Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von einem geprüften Anlageuniversum, welches aus nach strengen Kriterien selektierten Produkten unserer ausgewählten Fondspartner besteht.“
Martin Mayer,
Head of Investment Products

Die Zusammenarbeit mit den elf „Preferred Partners“ wurde nicht zufällig gewählt: In einem transparenten und mehrstufigen Verfahren wurden nach quantitativen und qualitativen Kriterien die besten Investmentfondsanbieter herausgefiltert. Der Auswahlprozess wird regelmäßig vom unabhängigen Investmentberater Mercer geprüft und begleitet. Alle Fondspartner zeichnen sich durch beste Referenzen, langjährige Erfahrung und einen hohen Marktanteil im Veranlagungsmanagement aus.

„Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von einem geprüften Anlageuniversum, das aus nach strengen Kriterien selektierten Produkten unserer ausgewählten Fondspartner besteht. Unser internationales Fondsresearch- Team verfügt über profundes Know-how und führt ein laufendes Monitoring über die als „best in class“ ausgezeichneten Fonds durch. Dabei ist uns neben der Analyse von Risiko- und Ertragskennzahlen der direkte Kontakt zu den Fondsmanagerinnen und Fondsmanagern besonders wichtig. Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit ausgewählten Fondspartnern erhalten wir auf diese Weise Fondsinformationen aus erster Hand, die für unseren qualitativ hochwertigen Auswahlprozess essenziell sind“. fasst Martin Mayer, Head of Investment Products, die wesentlichen Züge des Konzepts zusammen.

Elf ausgewählte Fondspartner des Bank Austria Private Banking

Tippen Sie auf ein Logo, um nähere Informationen zu lesen.

Allianz Global Investors.

Als aktiver Investmentmanager verwaltet Allianz Global Investors ein Vermögen von mehr als 373 Milliarden Euro für institutionelle und private Kundinnen und Kunden. Mehr als 500 Anlagespezialistinnen und -spezialisten sorgen für globale Investment- und Research-Expertise.

BlackRock.

BlackRock ist der weltweit größte Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von rund 4.500 Milliarden US-Dollar und verfügt über eine bedeutende Präsenz auf allen wichtigen Märkten der Welt.

Goldman Sachs Asset Management.

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) bietet institutionellen Investoren sowie Privatanlegerinnen und Privatanlegern Investment- und Beratungslösungen, das Unternehmen verfügt über mehr als 700 Anlagespezialistinnen und -spezialisten und verwaltet ein Finanzvermögen von rund 1.000 Milliarden US-Dollar.

Pictet.

Pictet Asset Management hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und zählt zu den wenigen unabhängigen institutionellen Vermögensverwaltern Europas. Das Unternehmen gilt im Hinblick auf Anlagen mit thematischen Anlagestrategien – die oft auf Megatrends basieren – als richtungsweisend und bietet über ein umfassendes Fondsangebot Strategien in diesen Bereichen an.

PIMCO.

Im Jahr 1971 als Spezialist für Anleihen gegründet, bietet PIMCO heute einer wachsenden Zahl an Kundinnen und Kunden globale Investmentlösungen über eine Vielzahl von Anlageklassen und Anlageinstrumenten hinweg. Das Unternehmensziel, attraktive Renditen mit strengem Risikomanagement zu verbinden, ist dafür besonders wichtig.

Deutsche Asset & Wealth Management.

Mit knapp 1.000 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen ist die Deutsche Asset & Wealth Management – ein Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG – einer der führenden Vermögensverwalter weltweit. Sie ist in 135 Städten der Welt präsent.

Fidelity.

Fidelity Worldwide Investment deckt mit rund 400 Fondsmanagerinnen und -managern sowie Anlageexpertinnen und -experten an 24 Standorten weltweit rund 92 % des Weltmarkts ab. Die globale Präsenz, der fundamentale Investmentansatz und das aktive Management haben Fidelity zu einem mehrfach ausgezeichneten Spezialisten für die globalen Kapitalmärkte gemacht.

J.P. Morgan Asset Management.

Mit einem Bestand von rund 1.700 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen zählt J.P. Morgan Asset Management zu den weltweit führenden Vermögensverwaltern, die Unternehmensgeschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die Global Multi-Asset Group von J.P. Morgan ist ein Team von mehr als 80 Spezialistinnen und Spezialisten an den Standorten London, Hongkong und New York.

Pioneer Investments.

Pioneer Investments zählt zu den ältesten und renommiertesten Fondsgesellschaften der Welt. Das Unternehmen ist in 28 Ländern vertreten und kann auf die Expertise von rund 350 Investmentprofis verweisen.

Schroders.

Schroders ist ein Global Player mit weltweitem Research. Schroders zählt zudem zu den größten Anbietern von alternativen Anlagestrategien.

Invesco.

Gegründet wurde Invesco im Jahr 1935 nach britischem und wallisischem Recht als H. Lotery & Co. Ltd. Das verwaltete Vermögen beträgt derzeit 755,8 Mrd. US-Dollar (Stand 30. 9. 2015). Invesco ist mit einem weltweiten Netzwerk in mehr als 20 Ländern in Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa mit über 750 Investmentexperten (Fondsmanagern, Analysten und Researchern) vertreten.

Standortbestimmung für den Vermögensaufbau.

Das innovative Beratungsinstrument Financial Planning sorgt dafür, dass die persönliche Finanz- und Vermögenslage mit den individuellen Wünschen und Lebenszielen übereinstimmt.

© Markus Wache
„Nach Evaluierung der Daten und Durchspielen von Szenarien werden in der Finanzplanung künftige Strategien festgelegt, die es Kundinnen und Kunden ermöglichen sollen, ihre Wünsche und Träume zu erfüllen.“
Norbert Prenner,
Leiter Financial Planning und Specific Investments

Eine Lebensversicherung, Wertpapierfonds, eine oder mehrere Immobilien, das eigene Unternehmen: Vermögenswerte sind vorhanden. Aber Lebensumstände verändern sich, manche Veränderungen – wie eine Unternehmensübergabe oder der Schritt in die Pension – sind absehbar, andere wiederum treten überraschend auf. Kann das vorhandene Vermögen über alle wirtschaftlichen und persönlichen Veränderungen hinweg eine stabile Basis für den eigenen Lebensstandard und für die Erfüllung der eigenen Wünsche bilden?

Jeder Mensch hat individuelle Vorstellungen, Wünsche und Ziele. Kein Lebensweg gleicht dem anderen. Daher sind auch maßgeschneiderte Lösungen für alle Vermögensfragen sinnvoll. Financial Planning macht solche individuellen Lösungen möglich. Im Rahmen des Financial Planning werden die vorhandenen Finanz- und Vermögenswerte analysiert, mit den persönlichen Wünschen abgeglichen, und schließlich wird eine Strategie entwickelt, mit der eine bestmögliche Zusammensetzung der Vermögenswerte erreicht werden soll. Eine wichtige Frage der Private Banking Beraterin bzw. des Private Banking Beraters an die Kundin bzw. den Kunden ist daher: „Haben Sie schon einmal über die Entwicklung Ihrer finanziellen Situation in der Zukunft nachgedacht?“

„Basis eines umfassenden Finanzplans ist die sorgfältige Datenaufnahme“, betont Norbert Prenner, Leiter Financial Planning und Specific Investments: „Nach Evaluierung der Daten und Durchspielen von Szenarien werden künftige Strategien festgelegt, die es Kundinnen und Kunden ermöglichen sollen, ihre Wünsche und Träume zu erfüllen.“

Seriöse Finanzplanung erfordert viel Know-how und eine umfassende, ganzheitliche Betrachtung aller aktuellen und zukünftig zu erwartenden Einflussfaktoren. Professionelle Finanzplanerinnen und Finanzplaner sind umfassend und gezielt für diesen speziellen Beratungsansatz ausgebildet und dessen ethischen Grundsätzen verpflichtet: Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse, Diskretion, Objektivität und Neutralität. Sie sind als CFP (Certified Financial Planner) zertifiziert. Um eine Zertifizierung zum CFP zu erhalten, ist die 4E-Regel zu erfüllen: Ausbildung (education), Prüfung (examination), Erfahrung (experience) und Ethik (ethics). Diese Zertifizierung ist auf zwei Jahre begrenzt, dann muss rezertifiziert werden, wobei insbesondere eine laufende Weiterbildung nachzuweisen ist.

Financial Planning Classic auf einen Blick:

Mit dieser Basisvariante des Financial Planning erhalten Sie ein schriftliches Exposé, in dem die finanzielle Situation übersichtlich dargestellt wird. Diese Unterlagen und Informationen sind eine verlässliche Basis, um auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Investments zu wählen, große Investitionen gezielt zu planen sowie wichtige berufliche und familiäre Veränderungen schon im Vorfeld zu betrachten:

  • Gesamtüberblick über die persönlichen Vermögensverhältnisse.
  • Hochrechnung der Vermögensentwicklung über fünf Jahre.
  • Darstellung der Liquidität in einer Fünfjahresprognose.
  • Darlegung möglicher Risikolücken bei Unfall und Berufsunfähigkeit.
  • Betrachtung eines möglichen Pensionsszenarios.
  • Grundsätzliche Überlegungen hinsichtlich Vermögensnachfolge.
  • Entscheidungsgrundlage für individuelle Investments und große Investitionen.

 

Bei besonders komplex strukturierten Vermögenswerten ist eine vertiefende Detailanalyse erforderlich. Dafür steht Financial Planning Premium bereit, das Lösungsansätze für ausführliche Fragestellungen aufzeigt. Bei Bedarf können auch externe Spezialistinnen und Spezialisten wie Notarinnen/Notare, Rechtsanwältinnen/ Rechtsanwälte, Steuerberaterinnen/Steuerberater oder Immobilientreuhänderinnen/Immobilientreuhänder hinzugezogen werden.

Die Analysen der Classic- und der Premium-Variante basieren auf der momentanen Finanzlage, bleiben aber dennoch zukunftsorientiert. Um auch in Zukunft das eigene Vermögen und die eigenen Wünsche bestmöglich zu verbinden, ist es sinnvoll, bei wichtigen Veränderungen – sowohl der Finanzlage wie auch der Ziele – erneut das Beratungsinstrument des Financial Planning in Anspruch zu nehmen.

Das richtige Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital.

Finanzierungsbedarf trotz hoher Vermögenswerte. Michael Handler, Head of Credit Advisory im Bank Austria Private Banking, spricht im Interview über sinnvolle Finanzierungen, typische Kundenwünsche und offenen Dialog.

© Michael Sazel
Michael Handler,
Head of Credit Advisory im Bank Austria Private Banking

Die Kundinnen und Kunden des Bank Austria Private Banking besitzen große Vermögenswerte. Gibt es dieser Kundengruppe überhaupt eine Nachfrage nach Finanzierungen?Michael Handler: Ja, die Nachfrage ist groß, und sie steigt an. Kundinnen und Kunden mit hohen Vermögenswerten nehmen aus vielfältigen Gründen Finanzierungen in Anspruch. Diese Kreditbedürfnisse sind in der Regel sehr individuell, und unser Ziel ist es, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Unser Spezialistenteam erarbeitet – gemeinsam mit den Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuern des Bank Austria Private Banking – die passende Gestaltung der Investitionsvorhaben unserer Kundinnen und Kunden.

Sie sprachen von „vielfältigen Gründen“ für Finanzierungen. Lässt sich sagen, unter welchen Bedingungen eine Finanzierung für unsere Kundinnen und Kunden sinnvoll ist?

Michael Handler: Aus Sicht der Portfoliozusammensetzung ist die Finanzierung immer dann sinnvoll, wenn durch sie die Vermögensstruktur insgesamt optimiert wird und dem Risiko-Ertrags-Profil entspricht. Ein weiterer Aspekt vieler Finanzierungsfälle unserer Kundinnen und Kunden im Bank Austria Private Banking sind steuerliche Überlegungen, die in enger Zusammenarbeit mit deren Steuerberaterinnen und Steuerberatern definiert werden.
Der ganzheitliche Betreuungsansatz im Private Banking stellt sicher, dass auf ein ausgewogenes Verhältnis der Anlageformen Bedacht genommen wird. Das richtige Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu finden ist ein wesentlicher Teil unserer Aufgabe und muss individuell für jedes einzelne Projekt neu definiert werden.

Welche typischen Finanzierungsfälle können Sie nennen?Michael Handler: Im Wesentlichen gibt es Finanzierungsbedarf in drei Bereichen: Bei der Verwirklichung privater Wünsche und Träume, bei der Schaffung von Vorsorgeprojekten und bei ertragsorientierten Investitionen. Eine klassische Finanzierungsanfrage wäre beispielsweise der Kauf eines Zinshauses oder einer Top-Immobilie zur Absicherung der eigenen Pension oder auch zur Verwirklichung eines persönlichen Wohntraums.

Stichwort private Wünsche und Träume: Sollte man diese nicht besser aus dem vorhandenen Vermögen finanzieren, da angesichts des gegenwärtigen Zinsniveaus die Ertragschancen aus der Vermögensveranlagung ohnehin begrenzt sind?Michael Handler: Das kann man keinesfalls so generell sagen: Erstens sind ja nicht nur die durch Veranlagungen zu erzielenden Zinsen niedrig, sondern auch die Zinsen für Finanzierungen. Zweitens können die Erträge aus Veranlagungen auch in der gegenwärtigen Marktlage so attraktiv sein, dass man besser die Veranlagung beibehält und zu einer Finanzierung greift; beispielsweise hätte dies im Jahr 2014 für Investments im Vermögensmanagement des Bank Austria Private Banking gegolten, wo die erzielten Erträge weit über den Kreditzinsen lagen. Und drittens können Vermögenswerte langfristig gebunden sein, sodass erst die Finanzierung die Flexibilität für eine rasche Verwirklichung der genannten Wünsche und Träume eröffnet. Auch bei mittelfristigen Veranlagungen kann eine rasche Auflösung ungünstig und daher die Aufnahme einer Finanzierung sinnvoll sein. Grundsätzlich gilt es, die Kundenwünsche und -bedürfnisse zu berücksichtigen und Möglichkeiten aufzuzeigen.

Sie haben den Kauf eines Zinshauses oder einer Top-Immobilie als typisches Beispiel für Investitionen und eine damit verbundene Finanzierungsnachfrage genannt. Haben die steigenden Immobilienpreise eine Abflachung dieser Nachfrage gebracht?Michael Handler: Ich habe dazu keine detaillierten statistischen Daten zur Hand, aber aus unserer Tätigkeit kann ich nur sagen: Investitionen in Immobilien sind weiterhin hochaktuell. Das Ziel unserer Kundinnen und Kunden beim Immobilienkauf ist einerseits eine breitere Diversifizierung und liegt andererseits im Vermögenserhalt bzw. -ausbau. Und in dieser Hinsicht spielen Immobilien nach wie vor eine wichtige Rolle. Gerade bei Investitionen z. B. in Mietzinshäuser lassen sich Finanzierungen präzise auf zu erwartende Rückflüsse aus Mieteinnahmen abstimmen, was zu einer weiteren Optimierung der Anlagestruktur und insbesondere auch der Liquidität beiträgt.

Im Bereich der Finanzierungen wird ein hohes Maß an Transparenz seitens der Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer akzeptiert. Besteht diese Bereitschaft auch aufseiten der Kundinnen und Kunden im Private Banking?Michael Handler: Mitunter besteht hier ein gewisser Erklärungsbedarf: Wenn man die Zusammenhänge erklärt, auch die rechtlichen und gesetzlichen Verpflichtungen der Bank, besteht rasch die Bereitschaft der Kundinnen und Kunden zur Transparenz. Dazu kommt, dass natürlich sämtliche Auskünfte streng vertraulich behandelt werden und dem Datenschutz unterliegen. Hier ist auch ganz klar zu sagen: Detaillierte Informationen über die Kreditnehmerin bzw. den Kreditnehmer sowie das zu finanzierende Projekt sind die Grundlage einer optimalen Finanzierungslösung.

Mehr Vermögen für Generationen.

Es wird so viel vererbt und geerbt wie in keiner Generation zuvor. Wer rechtzeitig die Weitergabe seines Vermögens plant, sorgt für dessen bestmögliche Bewahrung – und die bestmögliche Zukunftsperspektive für die Erben.

© Markus Wache
„Wir erleben immer wieder, dass unsere Initiative beim Thema der Vermögensweitergabe von unseren Kundinnen und Kunden sehr geschätzt wird.“
Elke Willi,
Tax, Foundation & Estate Planning

Die Regelung der Weitergabe des eigenen Vermögens ist eine zutiefst emotionale Angelegenheit, die gerade deshalb eine gut strukturierte und systematische Vorgehensweise erfordert, denn nur eine geordnete und rechtzeitig geplante Vermögensweitergabe stellt sicher, dass durch die Evaluierung aller Möglichkeiten die für den individuellen Fall optimale Lösung gefunden werden kann. So können die erwirtschafteten Vermögenswerte unter Berücksichtigung aller Aspekte der Beteiligten im Sinne der Übergeberin bzw. des Übergebers weitergegeben und destruktive Auseinandersetzungen um dieses Vermögen verhindert werden.

Trotz der Bedeutung des Themas wird in der Realität oft ein Bogen darum gemacht: „Viele Kundinnen und Kunden des Bank Austria Private Banking werden erst von den Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuern im Private Banking auf die Bedeutung einer geordneten Weitergabe des Vermögens angesprochen“, berichtet Elke Willi, Expertin im Bank Austria Private Banking Wealth Advisory Service. Selbst bei jenen Kundinnen und Kunden, bei denen zum Gesamtvermögen auch wesentliche Unternehmensbeteiligungen zählen – wo die rechtzeitige Planung der Nachfolge sogar über den Fortbestand des Unternehmens entscheiden kann –, braucht es den Anstoß zur Auseinandersetzung mit dem Thema. Elke Willi: „Den ersten Schritt zu tun, um über die Vermögensweitergabe zu sprechen, ist nicht einfach; aber wir erleben immer wieder, wie sehr die Kundinnen und Kunden unsere Initiative schätzen, wenn das Thema umfassend analysiert und dann sinnvoll geregelt wird.“

Wesentliche Punkte, die es im Vorfeld der Überlegungen abzuklären gilt, sind die konkrete familiäre Situation sowie die Struktur des vorhandenen Vermögens, da sich daraus auch die nächsten Schritte ergeben. Eine sehr immobilienlastige Vermögensstruktur erfordert eben andere Überlegungen als beispielsweise ein eher wertpapierlastiges Vermögen. Im Zuge einer konkreten Nachfolgeplanung kann im Rahmen des Nachfolgemoduls die Struktur bzw. der Umfang des Vermögens sehr gut dargestellt und im Rahmen eines Financial Planning auch das Portfolio hinsichtlich seiner Veranlagungsqualität analysiert werden.

Bei Kundenveranstaltungen und in Einzelterminen mit Kundinnen und Kunden hat Elke Willi die Erfahrung gemacht, dass die Frage nach der Entscheidungsfreiheit bei der Vermögensweitergabe an erster Stelle steht: „Angestrebt wird eine den individuellen Vorstellungen und dem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden entsprechende Weitergabe, die dann auch in Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht, insbesondere auch hinsichtlich der Pflichtteile.“ Bei den erwähnten Kundenveranstaltungen tragen folglich neben den Expertinnen und Experten des Wealth Advisory Service auch immer Notarinnen und Notare als Referentinnen bzw. Referenten vor – das Bank Austria Private Banking stellt hier auch den individuellen Kontakt zu Notarinnen und Notaren her.

Bei der Weitergabe eines Unternehmens gilt es, viele zusätzliche Punkte zu berücksichtigen, und gerade auch der Zeitfaktor sollte hier nicht unterschätzt werden. Wesentliche Überlegungen sind hier beispielsweise, ob eine Weitergabe innerhalb der Familie möglich ist oder ob an einen Verkauf gedacht werden sollte. Darüber hinaus müssen die Wahl des richtigen Zeitpunkts und der passenden Rechtsform, bereits existierende Bestimmungen in Gesellschaftsverträgen sowie steuerrechtliche und Liquiditätsüberlegungen unbedingt berücksichtigt werden.

Das zu übergebende Vermögen ist oft das Ergebnis eines arbeitsreichen Lebens. Daher ist es umso verständlicher, dass mit der Übergabe des Vermögens der Wunsch verbunden ist, es möge sorgsam bewahrt und vernünftig genutzt werden: Zentrale Anliegen sind im Regelfall der langfristige Erhalt des Vermögens und dessen ordentliche Verwaltung.

Weitestgehende Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne des Zusammenhalts von Vermögenswerten und der Weitergabe über Generationen hat der Übergeber bzw. die Übergeberin, wenn er/sie das Vermögen in eine Stiftung einbringt: Eine Privatstiftung ermöglicht den gesamtheitlichen Vermögenserhalt sowie die Umsetzung konkreter Vorstellungen des Stifters bzw. der Stifterin durch entsprechende Definition des Stiftungszwecks und gezielte Formulierungen in den Stiftungsurkunden. Kundinnen und Kunden, die eine Stiftung errichten wollen, werden dabei vom Kompetenzzentrum für Stiftungen im Bank Austria Private Banking – mit einem Netzwerk von internen und externen Beraterinnen und Beratern – unterstützt.

Nur in eingeschränkter Form können auch im Rahmen einer letztwilligen Verfügung gewisse Festlegungen von Bedingungen für die Verwendung des Vermögens erfolgen. „Wichtig ist, dass diese Festlegungen mit realistischem Augenmaß erfolgen, da sie ansonsten wohl wenig Aussicht auf Durchführbarkeit und Akzeptanz haben werden“, unterstreicht Elke Willi. „Es ist sicher sinnvoll, soweit möglich, im Vorfeld das Gespräch mit den Erben zu suchen, um es erst gar nicht zu einer Auseinandersetzung kommen zu lassen. Die meisten wollen ja doch, dass ihr Vermögen verbindet und nicht spaltet. Wir begleiten solche Gespräche gerne und stellen natürlich auch den Kontakt zu unseren externen Netzwerkpartnerinnen und -partnern her.“ Nachsatz der Expertin: „Wir finden immer eine gute und akzeptable Lösung.“

 
Grundlegende Fragen bei der Vermögensweitergabe.
Ausgangslage:
  • Wie sieht die Struktur meines Vermögens aus? Gibt es Vermögenswerte im Ausland?
  • Gilt es, eventuelle Schenkungen bzw. Vorausvermächtnisse zu berücksichtigen?
  • Wie kann ich die Zerteilung von Familienbesitz verhindern?
  • Sind über die Pflichtteilsansprüche hinaus Liquiditätsengpässe zu erwarten, bzw. wie ist hier vorzusorgen?

Gesetzliche Erbfolge:
  • Was sieht die gesetzliche Erbregelung in meinem Fall eigentlich vor?
  • Welche Pflichtteilsansprüche gibt es? Ist genügend Liquidität für deren Abgeltung bzw. Abschichtung der Miterben vorhanden?

Testament:
  • Habe ich bereits ein – gültiges – Testament errichtet?
  • Wenn nein, was gilt es dabei zu berücksichtigen?
  • Wenn ja, wann habe ich es zuletzt aktualisiert?
  • Wo soll ich ein Testament vernünftigerweise aufbewahren?

Gewünschte Regelung:
  • Wer soll was erhalten?
  • Wie kann ich eventuelle Erbstreitigkeiten bei gleichzeitiger Umsetzung meiner Vorstellungen verhindern?
  • Soll mein/e Ehegatte/Ehegattin (zusätzlich zum gesetzlichen Vorausvermächtnis) bzw. Partner/ Partnerin ein Wohnrecht erhalten?
  • Möchte ich schon zu Lebzeiten meinen Nachkommen etwas zukommen lassen?
  • Sollen meine Nachkommen/Erben erst zu einem bestimmten Zeitpunkt über ihr Erbe verfügen können?
  • Gilt es, noch Minderjährige abzusichern?
  • Möchte ich, so weit möglich, für meine Erben eine professionelle Vermögensverwaltung sicherstellen?

Privatstiftung:
  • Stellt für meine Situation eventuell eine Privatstiftung eine sinnvolle Variante dar?
  • Möchte ich einen Teil meines Vermögens in eine gemeinnützige Stiftung einbringen?

Unternehmer:
  • Wie möchte ich die Unternehmensnachfolge regeln?
  • Möchte ich mein Unternehmen an einen Familienangehörigen übergeben (Abfindung weichender Familienangehöriger)?
  • Möchte ich Alternativen zur Weitergabe innerhalb der Familie nutzen
  • Möchte ich (Teile) mein(es) Betriebsvermögen(s) in eine Unternehmensträgerstiftung einbringen?

Lückenlos vorgesorgt für die Pension.

Finanzielle Vorsorge für die wohlverdiente Pension zu treffen ist unabdingbar und verlangt langfristige Planung. Grundlage dieser Vorsorge ist eine ganzheitliche Betrachtung aller in der Pension zu erwartenden Einnahmen, Ausgaben und vorhandenen Vermögenswerte.

© Markus Wache
„Die Herausforderung besteht darin, das Vermögen als Ganzes so zu strukturieren, dass der individuelle Liquiditätsbedarf auch in der Pension abgedeckt werden kann.“
Christian Pohn,
Financial Planning & Specific Investments

Mittlerweile allgemein bekannt ist der Begriff der „Pensionslücke“: Darunter wird meist jener Fehlbetrag verstanden, der sich im Vergleich des (höheren) letzten Aktiveinkommens mit der erwarteten (niedrigeren) gesetzlichen Pensionszahlung bei Antritt des Ruhestandes ergibt. Diese Differenz wird insbesondere bei höheren Einkommen empfindlich sein.

Auf Grundlage des aktuellen Einkommens, bereits erworbener Pensionszeiten und der gesetzlichen Bestimmungen für die Alterspension lässt sich diese Lücke relativ präzise berechnen. Ziel dieser Berechnung ist letztlich die Frage: Wie lässt sich der derzeitige Lebensstandard auch im Ruhestand finanzieren?

Auch in der Pension gilt: Einnahmen versus Ausgaben.
Einnahmen versus Ausgaben. Um diese Frage zu beantworten, reicht es nicht aus, die Pensionslücke mit einem einfachen Pensionslückenrechner zu ermitteln und das nächstbeste Vorsorgeprodukt abzuschließen. Vielmehr muss es zu einer umfassenden Pensionsbetrachtung kommen. Dazu muss zunächst die Einnahmenseite umfassend betrachtet werden:

  • In einem ersten Schritt ist zu klären, ob alle Schul-, Studien- und weiteren Ausbildungszeiten bei der Pensionsberechnung berücksichtigt sind. Zudem liegen oft auch Zeiten einer Beschäftigung im Ausland vor, die ebenfalls noch erfasst werden müssen. Erst wenn alle anrechenbaren Pensionszeiten erfasst sind, liegt eine wirklich umfassende Information über die erwartbare Höhe der staatlichen Pension vor.
  • Neben der staatlichen Pensionszahlung sind in vielen Fällen weitere regelmäßige Einnahmen zu erwarten – etwa aus betrieblichen Pensionskassen, Mitarbeitervorsorgekassen oder privater Vorsorge. Mitunter bestehen Vorsorgelösungen, deren man sich gar nicht bewusst ist – wie etwa die Möglichkeit, sich eine Lebensversicherung als Rente auszahlen zu lassen.
  • Bereits bestehende Vermögenswerte liefern teilweise laufende Gewinnanteile oder auch Mieteinkünfte. Diese Einnahmen müssen dahin gehend analysiert werden, ob sie langfristig, wertgesichert und mit hinreichender Stabilität zur Verfügung stehen.
 

Der ausschließliche Blick auf die Einnahmenseite verrät aber nur die halbe Wahrheit. Denn nicht weniger wichtig ist, zu klären, wie sich die Ausgabenseite verändert: Mitunter etwas vorschnell wird die Annahme getroffen, dass sich die Ausgaben im Wesentlichen konstant entwickeln. Tatsächlich können diese stark sinken (etwa wenn Ausbildungs- und Unterhaltskosten für Kinder wegfallen) oder auch stark steigen (wenn sich der geplante Lebensstil im Ruhestand stark verändert).

Umfassend betrachtet.
Neben den Einnahmen und Ausgaben spielen auch Höhe und Struktur der Vermögenswerte eine wichtige Rolle: Auf diese Vermögenswerte kann im Bedarfsfall leicht zurückgegriffen werden, wenn diese liquide sind. Daher ist es grundsätzlich vorteilhaft, bei Näherrücken des Pensionszeitpunktes das Anlageportfolio in Richtung liquider Investments zu verschieben. Man darf dabei aber nicht übersehen, dass mit Auflösung von Vermögenswerten auch die oben genannten laufenden Erträge wegfallen.

Eine ganzheitliche Pensionsbetrachtung beurteilt eine mögliche Deckungslücke unter Berücksichtigung aller Einkommensbestandteile, der Vermögenssituation sowie der Ausgaben vor dem Hintergrund der persönlichen Lebensumstände, der familiären Situation und auch der individuellen Lebens- und Zukunftsplanung.

Auf Basis dieser Informationen können die Expertinnen und Experten des Bank Austria Private Banking gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden eine passende Gesamtstrategie entwickeln, um eine mögliche Pensionslücke zu schließen und somit einen optimalen Liquiditätsfluss im Ruhestand zu erreichen. Schließlich wird ein fundierter Analysebericht erstellt, der die unterschiedlichsten Szenarien berücksichtigt und die Basis für zukünftig zu treffende Investitionsund Vorsorgeentscheidungen darstellt.

Entscheidende Voraussetzung für eine umfassende Beratung sind eine sorgfältige Erhebung aller relevanten Finanz- und Vermögensdaten sowie Offenheit hinsichtlich der gesteckten Ziele. Fehlt es hier an Gründlichkeit, dann kann dies die beste Beratung nicht wettmachen. „Die Herausforderung besteht darin, das Vermögen – die liquiden Teile wie auch die nicht liquiden Vermögenswerte (Unternehmensanteile, Immobilien etc.) als Ganzes so zu strukturieren, dass der individuelle Liquiditätsbedarf auch in der Pension abgedeckt werden kann“, beschreibt Christian Pohn, Spezialist für Financial Planning & Specific Investments das Ziel einer fundierten Pensionsbetrachtung.

Allgemeine Hinweise.

Die vorliegende Marketingmitteilung stellt keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Abschluss einer Veranlagung. Sie dient nur der Erstinformation und kann eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers bezogene Beratung nicht ersetzen.

Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Wert und Rendite einer Anlage können plötzlich und in erheblichem Umfang steigen oder fallen und können nicht garantiert werden. Auch Währungsschwankungen können die Entwicklung des Investments beeinflussen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Anlegerin bzw. der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält, unter anderem dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. Je länger der Anlagehorizont, umso geringer fallen kurzfristige Schwankungen ins Gewicht. Ihre Betreuerin bzw. Ihr Betreuer steht Ihnen gerne bei der Ermittlung der für Sie passenden Veranlagungsstrategie zur Verfügung.

Die Beratungsleistungen im Rahmen von UNIVERS basieren auf der Markteinschätzung der Finanzmarktexpertinnen und -experten des Bank Austria Private Banking. Nicht alle Marktentwicklungen können jedoch umfassend vorhergesehen werden. So kann es trotz professioneller Beratung insbesondere im Falle eines kurzfristigen Anlagehorizonts zu Verlusten kommen.

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